Das Dinarische Gebirge (Teil 1)
Die Plitvicer Seen
Eine vierteilige Serie wird uns die außerordentlich reiche Pflanzenwelt des Dinarischen Gebirges zwischen der Mala Kepala in Kroatien und dem Orjen in Montenegro näherbringen. Das auch Dinariden genannte Gebiet fungiert als Nahtstelle zwischen den Alpen und dem Balkan. Der erste Teil befasst sich mit der zwischen urwüchsigen Buchen-Tannenwäldern der illyrischen Florenprovinz liegenden Seenkette der Plitvicer Seen in Kroatien.
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Auf einer Länge von fast 700 km erstrecken sich meist parallel zur Adria verlaufende Kalkgebirge von den Julischen Alpen in Slowenien über die Küste Dalmatiens und Montenegros bis zu den Albanischen Alpen (Prokletije). In Bosnien-Herzegowina und Montenegro ist das Hinterland von zahlreichen Gebirgstöcken gegliedert. Wie die Alpen sind die Dinariden ein Faltengebirge, das im Tertiär primär durch Druck der Afrikanischen Platte auf die Europäische aufgefaltet wurde. Die Dinariden sind größtenteils aus Kalk- und Dolomitsedimenten aufgebaut. Als Grenzlinie zu den Julischen Alpen gilt die Senke der Postojnska vrata (Adelsberger Senke) an der Verbindung Ljubljana-Rijeka. Südwärts erheben sich an der Grenze Sloweniens zu Kroatien der Snežnik...


