Abies-Arten
Tannen für Park und Garten
Mit ihrem majestätischen, schlank pyramidalen Wuchs und den aromatisch duftenden Nadeln sorgen die Tannen (Abies) in vielen Gärten und Parkanlagen für immergrünen Schmuck. Die Gattung ist mit fünfzig Arten in weiten Teilen der nördlichen Halbkugel verbreitet, oft in Mischung mit Laubbäumen und anderen Nadelbäumen, seltener auch als reine Tannenwälder.
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Tannen zeichnen sich durch einen regelmäßig aufgebauten, walzenförmigen Wuchs mit kegeliger Krone aus. Wenn das Spitzenwachstum im Alter nachlässt, entsteht das oft sichtbare „Storchennest“. Die meist waagrecht abstehende Beastung, die im Freistand fast bis an den Boden reicht, erscheint in regelmäßigen Etagen. Tannen sind in Aufbau und Gestalt über die ganze Gattung gesehen erstaunlich gleichartig. Eine artspezifische Schmalkronigkeit, wie wir sie etwa von der Omorika-Fichte kennen, ist bei den Tannen nicht gegeben, obwohl etwa die Felsengebirgs-Tanne ( Abies lasiocarpa ) in schneereichen Gebieten extrem schmalkronige Individuen formen kann. Die Borke der Tannen ist in der Jugend meist glatt und silbergrau (Namensherkunft Weiß-Tanne im...



