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Cossus cossus

Weidenbohrer

Als ein Schmetterling aus der Familie der Holzbohrer durchlöchern die Larven der Weidenbohrer die Baumstämme von Weiden, aber auch von anderen Laubgehölzen.
Veröffentlicht am
Bis zu vier Jahre durchlöchern die Raupen der Weidenbohrer beim Fressen den Stamm der Bäume, bis sie sich verpuppen.
Bis zu vier Jahre durchlöchern die Raupen der Weidenbohrer beim Fressen den Stamm der Bäume, bis sie sich verpuppen.Thomas Lohrer
Vor allem an Weiden, Pappeln und Obstgehölzen tritt der in Europa heimische Weidenbohrer ( Cossus cossus ) auf. Nachweisfunde für diesen Schmetterling aus der Familie der Holzbohrer gibt es aber auch für andere Laubgehölze wie Eiche, Birke, Erle oder Ahorn. Die unscheinbar graubraun gefärbten Falter erreichen eine stattliche Flügelspannweite von 7 bis 8 cm, sind nachtaktiv und legen als Weibchen etwa ab Juni bis zu 700 Eier, meist in kleinen Gruppen von 20 bis 50 Stück ab. Bevorzugt werden dabei Rindenritzen am unteren Stammabschnitt von geschwächten oder vorgeschädigten Bäumen. Mehrjähriger Raupenfraß bis zur Verpuppung Nach dem Schlüpfen dringen die jungen Larven gemeinsam unter die Rinde und verursachen hier zunächst einen flächigen...
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