Leserbrief
zu: „Land aus abertausend Steinen“, Gp 1/2026.
Die Crau: Erinnerungen eines Kriegsgefangenen
Mit großem Interesse habe ich den Beitrag von Ute Schimmelpfennig „Land aus abertausend Steinen“ gelesen. Wie sie ihre Eindrücke von dort schildert und mit Fotos belegt, Pflanzen- und Tierwelt beschreibt, den bekannten Staubsturm Mistral erwähnt und auch die inzwischen überwachsenen Steinhaufen mit Bildern dokumentiert, für mich, mittlerweile im 99. Lebensjahr, eine alte Erinnerung.
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Mit großem Interesse habe ich den Beitrag von Ute Schimmelpfennig „Land aus abertausend Steinen“ gelesen. Wie sie ihre Eindrücke von dort schildert und mit Fotos belegt, Pflanzen- und Tierwelt beschreibt, den bekannten Staubsturm Mistral erwähnt und auch die inzwischen überwachsenen Steinhaufen mit Bildern dokumentiert, für mich, mittlerweile im 99. Lebensjahr, eine alte Erinnerung: Im Sommer 1945 als Kriegsgefangener im US-Arbeitslager 425 zwischen Marseilles und Aix-en-Provence war ich einer der Strafgefangenen, die Steine aufsammeln und zu Haufen aufschichten mussten (so im Text nachzulesen). Es waren schon große Felder mit Steinhaufen dort, und stückweise war dazwischen Wein gepflanzt. Wir als Kriegsgefangene waren dort mehrmals für...



