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GARTENPROBLEME

„Krückstockkrankheit“ durch Kiefernnadelgallmücke

An Wald- und Gartenkiefern können sich verschiedene Gallmückenarten vermehren, die teilweise sehr charakteristische Schadbilder verursachen. Sind an den Zweigen einzelne oder mehrere abgeknickte, jedoch längere Zeit noch grüne Nadeln zu finden, steckt meist eine Besiedlung durch die Larven der Nadelknickenden Kiefernnadelgallmücke Contarinia (Cecidomyia) baeri dahinter.
Veröffentlicht am
Abgeknickte Nadelpaare am Langtrieb nach Besiedlung durch 
die Nadelknickende Kiefernnadelgallmücke
Abgeknickte Nadelpaare am Langtrieb nach Besiedlung durch die Nadelknickende Kiefernnadelgallmücke Jochen Veser
Besiedelt werden meist Pinus nigra oder P. sylvestris und deren Sorten. Unmittelbar nach der Besiedlung durch den Schädling sind kaum Veränderungen an den Nadeln erkennbar, mit zunehmender Entwicklung senken sich die vollständig entwickelten Nadeln aber ab und bleiben manchmal in einem fast rechten Winkel am Trieb haften. An ihrer Basis ist bei genauer Betrachtung eine Biegung der Nadel nach unten zu erkennen, was dem Schadbild den zwar anschaulichen, fachlich aber irreführenden Namen „Krückstockkrankheit“ eingetragen hat. Hier sind gelegentlich auch Harztropfen als Reaktion auf die Gewebeschädigung zu erkennen. Mit der Zeit verfärben sich die Nadeln von der Basis ausgehend zuerst gelb und später braun.
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