Staudenverwendung 2015 bis 2025
Im Zeichen des Klimawandels
Versucht man Erklärungen zu finden, in welche Richtung sich die Staudenverwendung in den letzten Jahren verändert hat, dann erscheinen Antworten mit den Begriffen Biodiversität, Nachhaltigkeit und Funktionalität naheliegend. Sie alle stehen mehr oder weniger in Zusammenhang mit Veränderungen des Klimas. Auch wenn das Thema auf der politischen Tagesordnung seit 2020 an Bedeutung verloren hat, bleiben die Auswirkungen für die Pflanzenverwendung hochrelevant.
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Bemerkenswert sind oftmals Dinge, die sich nicht oder nur minimal ändern, also zeitlos erscheinen. Dazu gehören inzwischen auch die großflächigen Staudenpflanzungen von Piet Oudolf, die einen ikonischen Status erreicht haben. An dieser Stelle seien nur zwei Projekte aus der aktuellen Dekade genannt: die Staudenpflanzungen vor dem Vitra Design Museum in Weil am Rhein (2020) und dem Vandalorum-Museum in Schweden (2022–2025). Letztere schließen – bewusst oder unbewusst – einen Kreis zum Drömparken in Enköping (1996), welcher den Beginn von Oudolfs Karriere als Planer markiert und sich noch immer in einem hervorragenden Pflegezustand befindet. Diese von der Öffentlichkeit viel besuchten Projekte ähneln sich in der Pflanzenzusammenstellung...


