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Garten-Praxis-Tipp

Bodenverbesserung mit Kompost

Seit Jahrtausenden bereitet man im Landbau aus Abfällen Kompost, führt damit organische Stoffe wieder dem natürlichen Kreislauf zu und verbessert so den Boden. Neu ist demnach nicht die Methode, sondern die Erkenntnis, dass die uralte Tradition ihren nachweislich guten Grund hat. Dauerhafte Landbewirtschaftung gründet darauf, das Bodenleben mit organischer Substanz zu ernähren. Dabei schielt man nicht nur auf die Nährstoffmengen, die die Pflanzen dem Boden für ihr Wachstum entziehen. Wer ausschließlich nachdüngt, was dem Boden fehlt, erhält einen unbelebten, unausgeglichenen Boden.
Veröffentlicht am
Eugen Ulmer Verlag
Organische Abfälle werden bei der Kompostierung in kleine Bestandteile zersetzt und umgebaut. Während der Rotte entstehen daraus komplexe, langkettige Verbindungen, die sogenannten Huminstoffe. Je nach ihrer Länge, Farbe und Beständigkeit unterscheidet man zwischen Nähr- und Dauerhumus. Nährhumus hat eine ocker- bis mittelbraune Färbung, er wird allmählich abgebaut und stellt damit eine Nahrungsreserve für die Bodenorganismen dar. Dunkelbraun bis schwarz sind dagegen die langkettigen Verbindungen des Dauerhumus. Sie dienen im Boden als Nährstoffspeicher und binden Wasser, außerdem lockern sie die Bodenstruktur auf.
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